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Häufigkeit

Superkompensation und Trainingshäufigkeit

Bei der Trainingsgestaltung spielt die s. g. Superkom- pensation eine dominierende Rolle. Super kompen- sation kann vereinfacht als die Reaktion des Körpers auf Trainingsreize bezeichnet werden. Das Training stellt eine gewollte Belastung für den Körper dar, bei der z. B. die Muskulatur minimal geschädigt wird. Diese Schäden werden vom Körper erkannt, repariert und die betroffenen Bereiche sogar verstärkt

Diese Verstärkungen sind der angestrebte Trainingseffekt.

Je nachdem wann der nächste Trainingsreiz gesetzt wird, kann es zu erwüschten Leistungssteigerungen
oder aber zu einem unerwünschten Leistungsabfall
kommen.

 

 

Zu häufiges Training

Wird nun in zu kurzen Abständen trainiert und der nächste Trainingsreiz wird in der Phase der Er- schöpfung gesetzt, hat der Körper nicht genügend Zeit für die notwendigen Reparaturen und das Training führt zu unerwünschten Erschöpfungszuständen, dem Übertraining.

Anstatt der geplanten Leistungssteigerungen kommt es hier durch die fehlenden Regenerationszeiten zu einem Leistungsabfall!

 

Zu seltenes Training

Werden die Pausen zwischen den Trainingseinheiten zu lang gewählt bilden sich die antrainierten Verstärkun- gen wieder zurück und der Trainingseffekt verpufft.

Hier wird der Körper zwar nicht geschädigt, es kommt aber auch nicht zu den gewünschten Verbesserungen.

 

 

 

 

Optimale Trainingsabstände

Der optimale Zeitpunkt für eine Trainingseinheit ist also der Zeitraum in dem die „Reparaturarbeiten“ des Körpers das ursprüngliche Leistungsniveau verbessert haben.

Werden die Trainingsreize in diesen Phasen gesetzt, kommt es langfristig zu den gewünschten Leistungssteigerungen.

Die Kunst ist es diesen Zeitpunkt zu erkennen und das Training entsprechend zu planen.

 

 

die verwendeten Graphiken wurden selbstverständlich selbstgemalt und sind urheberrechtlich unbedenklich!!